Bienenstock Tipps, Infos & Wissenswertes

Bienenzucht

Von wertvollen Tipps und Empfehlungen bis hin zu den begehrtesten Produkten rund um das Thema Biene und Bienenzucht wirst du hier fachmännisch von uns unterstützt.

Was ist ein Bienenstock?

Mit dem Wort Bienenstock ist das komplette Haus der Biene inklusive eines Bienenvolkes gemeint. Das alleinige Haus der Honigbienen wird Beute genannt. Unser Empfehlungsmodell ist ein selbstständig stehendes Haus, welches zur Bienenzucht und natürlich auch zur Dekoration benutzt werden kann. Schau es dir im Folgenden ein wenig genauer an: ansehen

Wer baut den Bienenstock?

Das kommt ganz darauf an, ob du deinen Bienenstock fertig kaufst oder ihn komplett selbst baust. Ebenfalls ist es wie bereits erwähnt auch möglich, sich den Stock bauen zu lassen.

Bienenstock wo aufstellen?

Der Standort deines Bienenstocks sollte genau überlegt sein. Versuche deinen Bienen einen Platz zu bieten, der bis zur Mittagszeit in der Sonne liegt.  Ab dem Nachmittag wäre es schön, wenn sich dein Bienenstock im Schatten befindet. Passend ist ein Standort in der Nähe deines Hauses. Optimal empfehlen können wir dir hier ein Platz unter ein paar Bäumen.   Natürlich kannst du deinen eigenen Bienenstock auch auf deinem Balkon aufstellen, wenn du nicht so viel Platz hast.

Der Bienenstock im Jahresverlauf

Damit du optimal deine Bienen versorgen kannst, musst du nicht nur die  Bienen, sondern auch die Natur genau beachten. Anstatt Anfang des Jahres, wie es zum Beispiel in anderen Bereichen der Fall ist, beginnst du als Imker im Sommer. In Monaten ausgedrückt ist das der August bis September. Von Oktober bis einschließlich Februar haben die Bienen eine sogenannte Ruhe im Winter. In dieser Zeit verzehren die Bienen den Honig im Bienenstock.  Im März und April werden die Bienen des Winters durch junge Bienen des Sommers ausgetauscht. Im Mai, Juni und Juli ist dann auch für deinen Bienen der Sommer, daß heißt, es entstehen Königinnen. Ebenfalls dann, wird auch das Bienenvolk geteilt.

Der Bienenstock mit der richtigen Nahrung!

Auch die Nahrung sollte in deinem Bienenstock stimmen. Versorge deine Bienen stets mit Pollen, um zu gewährleisten, dass diese sich bei dir wohlfühlen und auch bleiben. Von Obstbäumen, über Sträucher und Blumen, solltest du alles in deinem Garten vorrätig zu haben. Damit kannst du für genug Nektar für deine Bienenzucht sorgen.

Wo Bienenvolk kaufen?

Zum Einen kannst du fleißig darauf warten, das die Bienen von alleine bei dir einziehen. Möchtest du allerdings auf Nummer sicher gehen, dann erwirb ein Bienenvolk. Toll machen sich hier Imker in deiner Nähe, von denen du eventuell einen Schwarm kaufen kannst.

Was passiert im Bienenstock?

Bienenstock Beute

Früher mussten die Waben aus dem Stock heraus getrennt werden . Ein Teil des Bienenstocks wurde somit vernichtet. Heutzutage sind diese Höhlen kaum mehr vertreten.

Wie war es früher?

Bienenstock im Baumstamm

Dort lebte die Honigbiene in Baumstämmen im Wald. Sogar in der heutigen Zeit, und zwar in Jemen, werden Baumstämme aus dem Sükam-Baum als Behausung benutzt. Diese müssen vor dem Einziehen der Biene sorgfältig ausgehöhlt werden. In Afrika werden Tunnel aus Ton benutzt, und das funktioniert dort super.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts

Ab Beginn des 19. Jahrhunderts kamen Rahmen hinzu, die sich bewegen ließen. Mit diesem System bewirtschaftet der Imker den Bienenstock von der hinteren Seite. Die vollen Waben werden mit bereits geleerten Waben ausgetauscht. Die Honigbiene hat weniger Arbeit, denn sie muss keine neuen Waben errichten.

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts

Ab dem 21. Jahrhundert sind die sogenannten Magazinbeuten bekannt. Eine Magazinbeute ist eine aus Holz oder Kunststoff hergestellte Kiste. An der Unter- und Oberseite ist diese offen. RähmchenIn die Beute wird ein Rahmen eingearbeitet. Dieser besteht wie ein Bilderrahmen aus vier Holzleisten. Quer durch einen solchen Rahmen wird Draht gespannt und es kommt noch eine Mittelwand hinzu. Sie wird aus Wachs erstellt und in den Rahmen eingefügt. Die Wand besitzt schon die kleinen sechseckigen Zellen, in die im Anschluss die Waben durch die Bienen einziehen werden.  Diese Art Kästen können ohne weitere Probleme übereinander gestapelt und auf einem freien Platz positioniert werden.

Wie viele Bienen hat der Bienenstock?

Es gibt verschiedene Größen eines Bienenstocks. Besitzt der Bienenstock eine Stärke von mindestens 5000 Bienen, ist ein Überwintern möglich. Das ist im Winter der Fall. In den Sommermonaten können es 30.000 Bienen pro Stock oder sogar noch mehr sein.

Wie sieht ein Bienenstock und dessen Inneres aus?

Bei einer Wabe handelt es sich um ein sechseckiges Gebilde, das einem Stoppschild ähnelt. In der Wabe werden die Larven in Form eines Eies herangezogen. Die Honigbiene sammelt in der Wabe zusätzlich Pollen und Honig.

Wann schlüpft eine fertige Biene? Wer lebt eigentlich im Bienenstock?

Im Reich der Bienen existieren, wie ihr sicher wisst, die Königin, die Arbeitsbiene und die Drohne. Die zeitlichen Abschnitte bis zum Schlüpfen sind je nach Biene verschieden. So gibt es drei Stufen. Im Ei befindet sich die Biene insgesamt für drei Tage. Anschließend beginnt die Phase als Larve. Hierbei ist die Königin für fünf Tage und der Rest des Volkes für insgesamt sechs Tage eine Larve. In diesem Abschnitt legen die Kleinen ordentlich zu. Folgend verpuppen sich die Tiere komplett. Die Drohne für insgesamt lange 15 Tage, die Arbeitsbiene für kürzere 12 Tage und die Königin für sieben Tage. Nach ganzen 21 Tagen ist es soweit – die Honigbiene schlüpft.

Wie entsteht der Honig und wann?

Honig

Mithilfe ihres Rüssels erwirbt die Biene den Nektar aus der Blüte einer Pflanze. Eine Honigbiene besitzt eine Nektarblase, mit der sie den Saft in den Bienenstock bringt. Nach Erreichen des Häuschens, wird das süße Etwas an eine Biene im Bienenstock weitergeleitet. Um nach einer gewissen Zeit einen sämigen Brei zu erlangen, verleiht die Honigbiene dem Nektar Saft. Dieser stammt aus der Biene selbst. Der Saft wird Stück für Stück aus der Biene gedrückt, um enthaltenes Wasser zu entfernen. Sodann kommt der Stoff in die dafür vorgesehenen Waben. Nun wird getrocknet. Wie ihr das sicher aus dem Film Biene Maja kennt, schlagen die Bienen kräftig mit ihren Flügeln. Der Honig wird mit einem Deckel aus Wachs versehen. Siehst du als Imker die verschlossene Wabe, weißt du, dass der Honig fertig ist. Entnommen wird der Honig meist in den Monaten Juni und Juli. 

Ihr Hauptaugenmerk hat die Biene auf den Nektar gerichtet. Die Vermehrung von Rinden und Schildläusen gibt es aber auch noch. So entsteht Honigtau. 

Wie viel Honig erhält man aus einem Bienenstock?

Eine Biene produziert circa 1,5 Gramm Honig in ihrem Leben. Um dem Imker ein Ergebnis von einem Kilogramm Honig zu bescheren, müssen die Bienen ungefähr das dreifache an Nektar einsammeln.

Bienenstock im Winter – was tun?

Eigentlich nichts, denn in den Monaten November bis einschließlich April, leben die Bienen in ihrem Bienenstock und schützen sich vor dem kalten Winter. In dieser Zeit versorgen sie sich von ihrem eigenen Honig. Allerdings ist ein wenig zur Vorbereitung für den Winter für unseren natürlichen Bienenstock zu tun. Zu allererst schaust du, ob dein Bienenvolk noch genug Honig im Bienenstock hat. Falls nicht, musst du händisch nachhelfen. Zeigt deine Bienenzucht kaum noch eine Regung, schützt du den Eingang des Eigenheims mit einem Gitter aus Draht, um natürliche Feinde der Biene abzuwehren.

Wie oft muss der eigene Bienenstock kontrolliert werden?

In den Sommermonaten musst du deinen Bienenstock stets auf Milben kontrollieren. Das tust du am besten mit Puderzucker, der über die Bienen gestreut wird. Vorher sollten die Bienen sich in einem Gefäß befinden, auf das du nach dem Bestäuben einen Deckel setzen kannst befinden. Sind die Bienen ein wenig geschüttelt und wieder in der Bienenkiste, gib Wasser auf den Puderzucker im Behältnis. Nun werden die Milben sichtbar. Jetzt kommt es darauf an, wieviele es sind, ob du weiter behandeln musst oder nicht. Eine weitere Behandlung erfolgt mithilfe von Ameisensäure. Um die Milben komplett zu entfernen, wartest du auf den Winter, und zwar hier am besten bis es draußen so zwischen null und plus fünf Grad kalt ist. Bekämpft werden diese Milben mit Oxalsäure. Diese Methode bitte nur einmal im Jahr bei deinem Bienenstock anwenden, da es sonst zu riskant für deine Bienenzucht ist.

Das Bienenvolk und der Aufbau – Funktionsweise des Bienenstocks

Sobald die ersten Bäume in deinem Garten beginnen zu blühen, beginnen auch langsam deine Bienen. Das passiert ab dem Monat April. In den Monaten Mai und Juni, ist es möglich, dass sich dein Bienenvolk teilt, wenn es groß genug ist und es ebenfalls noch Honig über hat. So entsteht ein neuer Schwarm, den du zum Einen in eine neue Bienenkiste einsetzen kannst oder zum Anderen du lässt deine Sprösslinge ziehen. Die verbleibenden Bienen im Bienenstock werden eine neue Chefin bekommen, die Königin.

Was sollte unbedingt vor Anschaffung eines Bienenstocks von dir beachtet werden?

Bitte melde dein Vorhaben, den Bienenstock, vor Beginn bei deinem zuständigen Veterinäramt an, wenn du eventuell eintretenden Ärger vermeiden möchtest. So bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite, denn es gilt besser Vorsicht als Nachsicht. Hierzu findest du Tipps bei deiner Gemeinde, wo sich dieses Amt befindet. Ferner gibt es auch noch Bundesländer, in denen es Voraussetzung ist, den Bienenstock bei der Tierseuchenkasse anzumelden. Wenn du einen Bienenstock betreiben möchtest, melde diesen bei deiner Haftpflichtversicherung. Vielleicht gibt es hier eine kostenlose Möglichkeit, deine neue Tätigkeit zu versichern.