Allgemeine Infos – rund um den Bienenstock

Normalerweise gibt es an Bienen nichts auszusetzen. Manche Menschen haben aber dennoch Angst vor ihnen. Deshalb gilt: Sprich es vorher mit den Nachbarn ab und entgehe somit Streitereien.

Das Leben und die rationelle Zucht der Honigbiene

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Was passiert im Bienenstock?

Bienenstock Beute

Früher mussten die Waben aus dem Stock heraus getrennt werden . Ein Teil des Bienenstocks wurde somit vernichtet. Heutzutage sind diese Höhlen kaum mehr vertreten.

 

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts

Ab Beginn des 19. Jahrhunderts kamen Rahmen hinzu, die sich bewegen ließen. Mit diesem System bewirtschaftet der Imker den Bienenstock von der hinteren Seite. Die vollen Waben werden mit bereits geleerten Waben ausgetauscht. Die Honigbiene hat weniger Arbeit, denn sie muss keine neuen Waben errichten.

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts

Ab dem 21. Jahrhundert sind die sogenannten Magazinbeuten bekannt. Eine Magazinbeute ist eine aus Holz oder Kunststoff hergestellte Kiste. An der Unter- und Oberseite ist diese offen. RähmchenIn die Beute wird ein Rahmen eingearbeitet. Dieser besteht wie ein Bilderrahmen aus vier Holzleisten. Quer durch einen solchen Rahmen wird Draht gespannt und es kommt noch eine Mittelwand hinzu. Sie wird aus Wachs erstellt und in den Rahmen eingefügt. Die Wand besitzt schon die kleinen sechseckigen Zellen, in die im Anschluss die Waben durch die Bienen einziehen werden.  Diese Art Kästen können ohne weitere Probleme übereinander gestapelt und auf einem freien Platz positioniert werden.

Wie viele Bienen hat der Bienenstock?

Es gibt verschiedene Größen eines Bienenstocks. Besitzt der Bienenstock eine Stärke von mindestens 5000 Bienen, ist ein Überwintern möglich. Das ist im Winter der Fall. In den Sommermonaten können es 30.000 Bienen pro Stock oder sogar noch mehr sein.

Wie sieht ein Bienenstock und dessen Inneres aus?

Bei einer Wabe handelt es sich um ein sechseckiges Gebilde, das einem Stoppschild ähnelt. In der Wabe werden die Larven in Form eines Eies herangezogen. Die Honigbiene sammelt in der Wabe zusätzlich Pollen und Honig.

Wann schlüpft eine fertige Biene?

Im Reich der Bienen existieren, wie ihr sicher wisst, die Königin, die Arbeitsbiene und die Drohne. Die zeitlichen Abschnitte bis zum Schlüpfen sind je nach Biene verschieden. So gibt es drei Stufen. Im Ei befindet sich die Biene insgesamt für drei Tage. Anschließend beginnt die Phase als Larve. Hierbei ist die Königin für fünf Tage und der Rest des Volkes für insgesamt sechs Tage eine Larve. In diesem Abschnitt legen die Kleinen ordentlich zu. Folgend verpuppen sich die Tiere komplett. Die Drohne für insgesamt lange 15 Tage, die Arbeitsbiene für kürzere 12 Tage und die Königin für sieben Tage. Nach ganzen 21 Tagen ist es soweit – die Honigbiene schlüpft.

Wie entsteht der Honig und wann?

Honig

Mithilfe ihres Rüssels erwirbt die Biene den Nektar aus der Blüte einer Pflanze. Eine Honigbiene besitzt eine Nektarblase, mit der sie den Saft in den Bienenstock bringt. Nach Erreichen des Häuschens, wird das süße Etwas an eine Biene im Bienenstock weitergeleitet. Um nach einer gewissen Zeit einen sämigen Brei zu erlangen, verleiht die Honigbiene dem Nektar Saft. Dieser stammt aus der Biene selbst. Der Saft wird Stück für Stück aus der Biene gedrückt, um enthaltenes Wasser zu entfernen. Sodann kommt der Stoff in die dafür vorgesehenen Waben. Nun wird getrocknet. Wie ihr das sicher aus dem Film Biene Maja kennt, schlagen die Bienen kräftig mit ihren Flügeln. Der Honig wird mit einem Deckel aus Wachs versehen. Siehst du als Imker die verschlossene Wabe, weißt du, dass der Honig fertig ist. 

Ihr Hauptaugenmerk hat die Biene auf den Nektar gerichtet. Die Vermehrung von Rinden und Schildläusen gibt es aber auch noch. So entsteht Honigtau. 

Wie viel Honig erhält man aus einem Bienenstock?

Eine Biene produziert circa 1,5 Gramm Honig in ihrem Leben. Um dem Imker ein Ergebnis von einem Kilogramm Honig zu bescheren, müssen die Bienen ungefähr das dreifache an Nektar einsammeln.

 

Was sollte unbedingt vor Anschaffung eines Bienenstocks von dir beachtet werden?

Bitte melde dein Vorhaben, den Bienenstock, vor Beginn bei deinem zuständigen Veterinäramt an, wenn du eventuell eintretenden Ärger vermeiden möchtest. So bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite, denn es gilt besser Vorsicht als Nachsicht. Hierzu findest du Tipps bei deiner Gemeinde, wo sich dieses Amt befindet. Ferner gibt es auch noch Bundesländer, in denen es Voraussetzung ist, den Bienenstock bei der Tierseuchenkasse anzumelden. Wenn du einen Bienenstock betreiben möchtest, melde diesen bei deiner Haftpflichtversicherung. Vielleicht gibt es hier eine kostenlose Möglichkeit, deine neue Tätigkeit zu versichern.